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Kiesler Lecture von Andrea Zittel: HOW TO LIVE?
am Mittwoch, 5. Juni 2013 um 19 Uhr
MAK-Vortragssaal, Weiskirchnerstraße 3, 1010 Wien
Eine Kooperation von
MAK und Kiesler Stiftung Wien
Unterstützt von:
bm: ukk, bm: wf, Stadt Wien/Kultur, Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste, bogner-cc, Hannes Pflaum, UNIQA, PKF - Österreicher/Staribacher Wirtschaftsprüfungs GmbH
Breton Duchamp Kiesler
Surreal Space 1947
Ausstellungsdauer: 27. Februar bis 11. Mai 2013
v e r l ä n g e r t bis 21. September 2013 wegen großen Erfolgs!
Mehr zur Ausstellung unter Ausstellungen 2013
Präsidentenwechsel in der Kiesler Stiftung Wien
Nach sechzehn Jahren übergibt Dieter Bogner den Vorstandsvorsitz an den New Yorker Architekten Hani Rashid.
Dieter Bogner war als Mitbegründer der Stiftung und Kunsttheoretiker stets daran interessiert, das Werk des Avantgardekünstlers Friedrich Kiesler einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Die zum Anlass herausgegebene Festschrift „Bewahren und Aktivieren“ dokumentiert Dieter Bogners Engagement sowie seine großzügigen Schenkungen, die den Fundus der Stiftung maßgeblich erweiterten.
Hani Rashid, Kiesler-Preisträger und seit 2011 Architekturprofessor an der Universität für angewandte Kunst in Wien, gehört zu den führenden internationalen Architekten und vertritt eine dem Denken Kieslers verwandte, multidisziplinäre Werkauffassung – er sieht die Kiesler Stiftung Wien zukünftig verstärkt auch international verankert.
Dr. Claudia Schmied, Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur: „Ich freue mich sehr, dass der international renommierte Kiesler-Preisträger Hani Rashid als neuer Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Friedrich und Lilian Kiesler Stiftung gewonnen werden konnte. Durch sein Kunstverständnis und seine Haltung zur Architektur steht er dem Denken des großen Visionärs der Architektur- und Kunstgeschichte Friedrich Kiesler sehr nahe. Mein besonderer Dank gilt Dieter Bogner, der die Kiesler Stiftung über Jahrzehnte verantwortungsvoll und zielstrebig in der internationalen Kulturwelt positioniert hat. Er hat einen wichtigen Beitrag zur lebendigen Vermittlung der multidisziplinären, visionären Kunst- und Architekturauffassung von Friedrich Kiesler geleistet.“
Dr. Karlheinz Töchterle, Wissenschafts- und Forschungsminister dankt Dieter Bogner für dessen wertvolle Arbeit: „Durch sein außerordentliches Engagement, seine profunde Fachexpertise und durch seine zahlreichen internationalen Kontakte hat Dieter Bogner das Erbe von Friedrich und Lillian Kiesler nicht nur hervorragend betreut, sondern gerade auch international bekannt gemacht und in mehreren Ausstellungen präsentiert“. Mit Prof. Hani Rashid konnte ein engagierter und international etablierter Nachfolger gefunden werden, der Kieslers Werk weitertragen wird.
Dr. Andreas Mailath-Pokorny, amtsführender Stadtrat für Kultur und Wissenschaft in Wien: „Dieter Bogner hat mit seiner Kompetenz und Erfahrung dazu beigetragen, das visionäre Werk des austro-amerikanischen Künstlers und Architekten Friedrich Kiesler zu erforschen, aufzuarbeiten und zu dokumentieren. In seiner Präsidentschaft wurde die Kiesler Stiftung zu einer international angesehenen Forschungseinrichtung“, betont Mailath-Pokorny anlässlich der Amtsübergabe an Hani Rashid. „Mit Hani Rashid, selbst Kiesler-Preisträger des Jahres 2004, wurde ein innovativer, international vernetzter Architekt gewonnen, der in seiner Präsidentschaft Augenmerk auf Ausstellen und Vermitteln legen sowie neue Kooperationen mit zeitgenössischen Kunst- und Architektureinrichtungen knüpfen wird.“
- Download der Festschrift "Bewahren und Aktivieren" zu Ehren von Dieter Bogner
Die Kulisse explodiert
Frederick J. Kiesler, Architekt und Theatervisionär
Ausstellungsdauer: 21. März bis 23. Juni 2013
Museum Villa Stuck, Prinzregentenstr. 60, D-81675 München
Geöffnet Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr
Die Ausstellung zeigt alle Entwicklungsphasen und Höhepunkte im theatralischen Schaffen Kieslers, der seismographisch auf die Kunst- und Lebensströmungen seiner Zeit reagierte. Sein Theaterkosmos wird mit Werken aus anderen Schaffensgebieten konfrontiert und in noch nie da gewesener Fülle vor Augen geführt: Von den elektromechanischen Kulissen (Berlin 1923/24), seinen genialen zukunftsweisenden Theaterausstellungen in Wien, Paris und New York bis zur Raumbühne (Wien 1924); von der in New York kreierten, berühmt gewordenen Serie seiner Endless oder Universal Theatres (1926–1960) bis zu den phantasievollen, surrealistischen Bühnenobjekten für Opernproduktionen der New Yorker Juilliard School of Music.
Eine Ausstellung des Museums Villa Stuck in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Theatermuseum, Wien, und La Casa Encendida, Madrid, in Kooperation mit der Österreichischen Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung, Wien. Kuratorin: Barbara Lesák
Wissenschafts- und Forschungsminister Töchterle besucht die
Kiesler Stiftung Wien
Die Kiesler Stiftung Wien bewahrt und erforscht eine der bedeutendsten Sammlungen der europäischen Avantgarde – den Nachlass des Architekten, Künstlers und Theoretikers Friedrich Kiesler (1890-1965). Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle konnte sich am 5. Dezember 2012 bei einem Rundgang durch das Archiv und die Ausstellung zur diesjährigen Kiesler-Preisträgerin Andrea Zittel einen Eindruck von der umfassenden Forschungs-, Ausstellungs- und Publikationstätigkeit der Kiesler Stiftung Wien verschaffen.
„Die Kiesler-Stiftung bewahrt und erforscht mit dem Nachlass Kieslers ein für Österreich wichtiges kulturelles Erbe. Die Methoden Kieslers spiegeln sich auch an dem von der Stiftung gewählten Zugang zu Kieslers Werken wider, der Interdisziplinarität in den Mittelpunkt stellt, wobei Grenzen zwischen Wissenschaft und Kunst sowie zwischen den Disziplinen verschwimmen“, so Töchterle.
Im Mittelpunkt der Gespräche über Funktion und Bedeutung des historischen Kulturguts stand Kieslers interdisziplinär angelegte Werkauffassung, die neben Architektur und Kunst auch die Erkenntnisse der Natur- und Gesellschaftswissenschaften berücksichtigte und in die theoretische Auseinandersetzung integrierte. Die bis heute virulenten Denk- und Handlungsweisen Kieslers sowie seine bis in die Gegenwart reichende Rezeptionsgeschichte befördern die Intentionen der Kiesler Stiftung Wien, die Materialien des Nachlasses dem zeitgenössischen Wissenschaftsdiskurs als Impuls gebenden Faktor zur Verfügung zu stellen.
ANDREA ZITTEL _ KÜNSTLERARCHITEKTIN
Fotos der Eröffnung: Veranstaltungen 2012
Andrea Zittel: Kiesler-Preisträgerin 2012
Booklet als Download: Publikationen
VERLEIHUNG des ÖSTERREICHISCHEN FRIEDRICH KIESLER-
PREISES FÜR KUNST UND ARCHITEKTUR an ANDREA ZITTEL
am 15. NOVEMBER 2012 in NEW YORK!
Die Verleihung der international renommierten Auszeichnung für „herausragende Leistungen im Bereich der Architektur und der Künste“ fand durch Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny am 15. November 2012 im
SKY ROOM des New Museum in New York statt.
„Andrea Zittel ist eine ausgezeichnete Wahl, ich freue mich über diese Entscheidung der Jury. Andrea Zittels künstlerische Arbeit widmet sich vor allem der Analyse sowie der Konzeption unseres unmittelbaren Lebensraums. Sie gestaltet klar definierte Wohneinheiten mit dem Anspruch, menschlichen Bedürfnissen und den alltäglichen Anforderungen unseres Daseins gerecht zu werden. Mit der Optimierung herrschender Lebensstandards kommt sie auch den Intentionen der Stadt Wien entgegen, sozialen Wohnbau, Architektur und Design weiterzuentwickeln.“ (Andreas Mailath-Pokorny)
Unterstützt von: Stadt Wien/Kulturabteilung, UNIQA
Besuchen Sie die Kiesler Stiftung Montag bis Freitag 9-17 Uhr
oder am Samstag von 11-15 Uhr!
Kiesler Lecture von Andrea Zittel:
HOW TO LIVE?
Aktuell in der Kiesler Stiftung Wien!
Dieter Bogner, Monika Pessler und Hani Rashid (v.l.n.r.)
Foto: © Kiesler Stiftung Wien
Ausstellung "Die Kulisse explodiert" im Museum Villa Stuck
v.l.n.r.: Dieter Bogner, Monika Pessler, Karlheinz Töchterle
© Kiesler Stiftung Wien, Foto: Christine Pollaschek
v.l.n.r.: Dieter Bogner, Karlheinz Töchterle, Monika Pessler, Gerd Zillner
© Kiesler Stiftung Wien, Foto: Christine Pollaschek
Die amerikanische Künstlerin Andrea Zittel bei der Verleihung des 8. Österreichischen Friedrich Kiesler Preises für Architektur und Kunst.
© Martin Fuchs
Kiesler Stiftung Wien