Frederick Kiesler: Face to Face with the Avant-Garde

Neue Publikation herausgegeben von Peter Bogner und Gerd Zillner bei Birkhäuser, 2019


Friedrich Kiesler (geb. 1890 in Czernowitz, gest. 1965 in New York) war ein österreichisch-amerikanischer Architekt, Künstler, Designer, Bühnenbildner und Theoretiker. Er war ein wahrer Visionär der Kunst und Architektur des 20. Jahrhunderts. Von Philip Johnson als „größter nichtbauender Architekt“ seiner Zeit bezeichnet, überschritt sein komplexes und transdisziplinäres Werk die Grenzen der einzelnen künstlerischen Genres. Seine spektakulären Ausstellungsdesigns, u. a. für Peggy Guggenheims Art of This Century Gallery, sein Endless House und seine ganzheitliche, den Menschen in den Mittelpunkt stellende Designtheorie des Correalism erfreuen sich einer ungebrochenen Aktualität.

Darüber hinaus war Kiesler ein engagierter Netzwerker und kommunizierte regelmäßig mit dem Who’s Who der Avantgarde. Mit einundzwanzig Aufsätzen porträtiert diese Publikation sein facettenreiches Werk in verschiedenen Kontexten und stellt Kiesler in einen Dialog mit den wichtigsten künstlerischen Strömungen, Künstlern und Architekten seiner Zeit: dem Bauhaus, den Futuristen, dem Surrealismus und der New York School sowie mit Persönlichkeiten wie Hans Arp, Theo van Doesburg, Marcel Duchamp, Sigfried Giedion, Arshile Gorky und Piet Mondrian. In den einzelnen Essays werden in Fallstudien sein Leben und Werk anhand der Beziehungen zu seinen Künstlerfreunden verschränkend analysiert. Dieses Buch beweist, dass Kiesler ein wichtiger Mittler zwischen den visionären Ideen der europäischen Avantgarde und der aufstrebenden New Yorker Kunstszene war.

Dieses Buch beweist, dass Kiesler ein wichtiger Mittler zwischen den visionären Ideen der europäischen Avantgarde und der aufstrebenden New Yorker Kunstszene war.

Frederick Kiesler: Face to Face with the Avant-Garde (The Kieslers and the Tietzes)

Veranstaltungen:

Buchpräsentation im Kunsthaus Zug, 22. Oktober 2019 um 19 Uhr

Buchpräsentation in der Friedrich Kiesler Stiftung, Wien, 4. Dezember 2019 um 18 Uhr

Buchpräsentation im Austrian Cultural Forum New York, 21. Januar 2020