Wien 1924.
Station der Avantgarde

nur noch bis 21. Dezember 2018

Wien 1924.
Station der Avantgarde


Eröffnung:
Dienstag, 13. März 2018, 18 Uhr

Laufzeit:
14. März bis 1. Juni 2018
verlängert bis 29. Juni 2018
Wiederaufnahme:
4. September bis 21. Dezember 2018

Kuratiert von
Peter Bogner und Gerd Zillner

Link zur Ausstellung

Für kurze Zeit war Wien eines der Zentren der Avantgarde …

1924 organisiert Friedrich Kiesler die Internationale Ausstellung neuer Theatertechnik im Rahmen des Musik- und Theaterfestes der Stadt Wien. Er trägt dafür hunderte Theaterkonzepte, Bühnenbild- und Kostümentwürfe, Plakate und Modelle u. a. aus Russland, Italien, Deutschland, Frankreich sowie aus Österreich zusammen. In der Ausstellung trifft das Who’s Who der Avantgarde aufeinander. Es kommt zu einem Austausch zwischen den Künstlern des Konstruktivismus, des Futurismus, der De Stijl-Bewegung und den Künstlern des Bauhauses. Als einer der führenden Denker der Theateravantgarde agiert der geschickt netzwerkende Kiesler als Bindeglied zwischen den einzelnen künstlerischen Strömungen.

Ganz in der Tradition des allgestaltenden Künstlers der Wiener Moderne konzipiert er für die Ausstellungsarchitektur das Leger- und Trägersystem, eine flexible, frei im Raum stehende Konstruktion zur Präsentation von Objekten und Bildern. Nach einem einheitlichen Konzept entwirft er das Plakat, den Katalog und alle weiteren Drucksachen für die Ausstellung. Mit der spiralförmigen Raumbühne steuert Kiesler auch das zentrale Objekt der Ausstellung bei.

Dieses einmalige Gastspiel der Avantgarde in Wien wird in der konzentrierten Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein umfangreicher Katalog und mehrere Vorträge präsentieren Ergebnisse der jüngsten Forschung zu Kieslers früher Schaffenszeit in Wien.

 

Emmanuel Bornstein
Face to Face

Emmanuel Bornstein
Face to Face


Eröffnung:
Mittwoch, 9. Jänner 2019, 18 Uhr

Laufzeit:
10. Jänner bis 1. März 2019

Link zur Ausstellung

Emmanuel Bornstein hat für die Friedrich Kiesler Stiftung einen eigenen Zyklus an Werken geschaffen,  die an das vielfältige Leben von Friedrich und Stefi Kiesler in freier Art und Weise referieren.

Zwischen Kiesler und Bornstein gibt es parallele biografische Anhaltspunkte, die sich assoziativ im Werk von Bornstein reflektieren. In Paris ausgebildet, übersiedelt Bornstein nach Berlin, das neue vitale diskursive Zentrum der Künste am Anfang des 21. Jahrhunderts und reflektierte 2018 seine europäischen Erfahrungen in einem längeren Studienaufenthalt in der noch immer brodelnden  New Yorker Kunstszene.

Der Künstler beschreibt mit seinen unbetitelten Portraits namhafter Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts eine zerrissene, mal wütende mal besänftigende Gegenwärtigkeit  der Vergangenheit und der höchst unterschiedlichen Persönlichkeiten und Temperamente sowie Charaktere  die sich teils auch im Netzwerk Friedrich Kieslers finden. Die Motive changieren zwischen Figuration und Abstraktion, lassen aber stets die intensive, hochemotionale Auseinandersetzung des Malers mit der Leinwand verspüren – und erzeugen dadurch selbst hohe Emotionalität und Direktheit, die auf die dargestellten Personen sich beziehen.

Anfahrt & Kontakt

Kontakt

Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung
Mariahilfer Straße 1b/Top 1
1060 Wien
T +43 1 5130775
office@kiesler.org

Anfahrt

Öffentliche Verkehrsanbindungen:
U-Bahn: U2 Museumsquartier, U2/U3 Volkstheater, U3 Neubaugasse
Straßenbahn: 1, 2, 71, D Haltestelle Burgring
Bus: 57A Haltestelle Getreidemarkt