Aktuelle Veranstaltungen

Dienstag, 10. April 2018
um 18 Uhr:

 

Ballet mécanique: the movie, its authors and its reception in Vienna 1924
Vortrag von Mauro Piccinini
in englischer Sprache
im Rahmen der Ausstellung
„Wien 1924. Station der Avantgarde“

Freitag, 13. April 2018
um 18 Uhr:

 

„Face to Face with the Avant-Garde“
Vortrag und Archivschau
mit Peter Bogner und Gerd Zillner
im Rahmen der Langen Nacht der Forschung

Mehr Informationen hier

Weitere Vorträge in der Reihe „Wien 1924“:

 

Dienstag, 24. April 2018 um 18 Uhr:
Alexandra Caruso über die Gesellschaft zur Förderung moderner Kunst in Wien (in deutscher Sprache)

Donnerstag, 24. Mai 2018 um 18 Uhr:
Barbara Lesák, Brigitte Marschall und Gerd Zillner über die Raumbühne und den Plagiatsstreit zwischen Levy Moreno und Kiesler (in deutscher Sprache)

 

Wien 1924.
Station der Avantgarde

Wien 1924.
Station der Avantgarde


Eröffnung:
Dienstag, 13. März 2018, 18 Uhr

Laufzeit:
14. März bis 1. Juni 2018

Kuratiert von
Peter Bogner und Gerd Zillner

Link zur Ausstellung

Link zur Vortrags-Reihe

Für kurze Zeit war Wien eines der Zentren der Avantgarde …

1924 organisiert Friedrich Kiesler die Internationale Ausstellung neuer Theatertechnik im Rahmen des Musik- und Theaterfestes der Stadt Wien. Er trägt dafür hunderte Theaterkonzepte, Bühnenbild- und Kostümentwürfe, Plakate und Modelle u. a. aus Russland, Italien, Deutschland, Frankreich sowie aus Österreich zusammen. In der Ausstellung trifft das Who’s Who der Avantgarde aufeinander. Es kommt zu einem Austausch zwischen den Künstlern des Konstruktivismus, des Futurismus, der De Stijl-Bewegung und den Künstlern des Bauhauses. Als einer der führenden Denker der Theateravantgarde agiert der geschickt netzwerkende Kiesler als Bindeglied zwischen den einzelnen künstlerischen Strömungen.

Ganz in der Tradition des allgestaltenden Künstlers der Wiener Moderne konzipiert er für die Ausstellungsarchitektur das Leger- und Trägersystem, eine flexible, frei im Raum stehende Konstruktion zur Präsentation von Objekten und Bildern. Nach einem einheitlichen Konzept entwirft er das Plakat, den Katalog und alle weiteren Drucksachen für die Ausstellung. Mit der spiralförmigen Raumbühne steuert Kiesler auch das zentrale Objekt der Ausstellung bei.

Dieses einmalige Gastspiel der Avantgarde in Wien wird in der konzentrierten Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein umfangreicher Katalog und mehrere Vorträge präsentieren Ergebnisse der jüngsten Forschung zu Kieslers früher Schaffenszeit in Wien.

Kiesler-Preisträger 2018:
Yona Friedman

Portraitfoto des Friedrich Kiesler-Preisträgers 2018: Yona Friedman. Courtesy Yona Friedman

Der Österreichische Friedrich Kiesler-Preis für Architektur und Kunst 2018 geht an den französischen Architekten Yona Friedman. Die mit 55.000 Euro dotierte Auszeichnung wird abwechselnd alle zwei Jahre von der Republik Österreich und der Stadt Wien „für herausragende Leistungen im Bereich der Architektur und der Künste, die den experimentellen und innovativen Auffassungen Friedrich Kieslers und seiner Theorie der ,correlated arts‘ entsprechen“, vergeben (Statuten des Friedrich Kiesler-Preises).

Die internationale Jury des Friedrich Kiesler-Preises 2018 würdigt mit Yona Friedman „einen Giganten unter den Architekten, der außerordentlich anerkannt ist unter etablierten Vertreter*innen der Profession genauso wie unter Fachleuten am Beginn ihrer Karriere. Während seines gesamten Berufslebens von mehr als sechs Jahrzehnten war er kompromisslos in seiner Präzision und visionär in seinem Denken. Bis heute ist er enorm einflussreich als Architekt ,realisierbarer Utopien‘, als Stadttheoretiker, Designer und Lehrender.
Friedmans Konzepte von Architektur sind eng mit der Dynamik von sozialen Strukturen und der Veränderlichkeit der Bedürfnisse von Nutzer*innen verbunden. Diese Themen, die er seit dem Beginn seiner Arbeit betont, gewinnen in den heutigen Tagen, bedingt durch die derzeitigen Entwicklungen der Migration und einer Art von neuem Nomadentum, immer mehr an Bedeutung.  Sein eigener biografischer Hintergrund als Migrant ist Grund dafür, dass seine Ideen und sein Engagement für eine zutiefst menschliche Architektur und Gesellschaft auf existenziellen Erfahrungen basieren und daher sein Werk auch als ein politisches qualifiziert.“ (Auszug aus der Begründung der Jury)

Der Österreichische Friedrich Kiesler-Preis für Architektur und Kunst 2018 wird durch Gernot Blümel, Bundesminister im Bundeskanzleramt für EU, Kunst, Kultur und Medien, verliehen werden. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben.

Mehr unter Kiesler-Preis 2018

Anfahrt & Kontakt

Kontakt

Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung
Mariahilfer Straße 1b/Top 1
1060 Wien
T +43 1 5130775
office@kiesler.org

Anfahrt

Öffentliche Verkehrsanbindungen:
U-Bahn: U2 Museumsquartier, U2/U3 Volkstheater, U3 Neubaugasse
Straßenbahn: 1, 2, 71, D Haltestelle Burgring
Bus: 57A Haltestelle Getreidemarkt